Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie der Platzierung von Cookies zu, die wir einsetzen, um einen benutzerfreundlichen Service anzubieten.

OK

Weitere Informationen und Hinweise zur Änderung Ihrer Cookie Einstellungen haben wir in unserer Cookie Policy zusammengefasst. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit hier widerrufen.

Kennzeichnungspflicht für Drohnen

18.12.2017
Bei der Kennzeichnung des Dünnglases für Drohnen kommen Lasermarkiersysteme von Panasonic zum Einsatz.

Roboterwerk setzt bei der Kennzeichnung von Drohnen auf Panasonic

Immer mehr Drohnen fliegen durch die Luft. Die Notwendigkeit, den Missbrauch von Drohnen zur stoppen, wird größer. Von illegalen Fotos, die die Privatsphäre verletzen, bis hin zu Flügen in den Kontrollzonen von Flugplätzen reicht das Spektrum registrierter Vorfälle.

Mit dieser Thematik befasst sich das Unternehmen Roboterwerk aus Obing (Kreis Traunstein), welches sich seit Jahren mit fahrenden Robotern und Drohnentechnik beschäftigt. Sie weisen auch daraufhin, dass die Kennzeichnungspflicht, mit der das Bundesverkehrsministerium bisher zumindest nachträglich gegen illegal eingesetzte Multicopter vorgehen will, nicht zielführend ist. Die in der Drohnenverordnung vorgesehenen feuerfesten Plaketten oder Aufkleber aus Aluminium dürften nach ernsten Zwischenfällen in vielen Fällen kaum zu entziffern sein. Bei Erschütterungen oder Kollisionen der Drohnen ist die Gefahr groß, dass sich die Lithium-Akkus der Fluggeräte entzünden.

Identifikation und Diebstahlschutz

Aus diesem Grund hat Roboterwerk zusammen mit Partnern aus der Industrie – unter anderem mit Panasonic - eine neue Lösung für die Kennzeichnung der Drohnen erarbeitet.

Bei einem Akkubrand entstehen Temperaturen über 660°C, denen ein Aluminiumschild aufgrund der Schmelztemperatur des Materials nicht standhalten kann. Der Besitzer der Drohne ist dann nicht mehr identifizierbar. Es musste also ein Material gefunden werden, das auch bei den hohen Temperaturen noch standhält. Die neue Lösung ist ein spezielles Dünnglas. Dieses bleibt, mitsamt der Adresse, die durch ein Lasermarkiersystem von Panasonic aufgebracht wird, auch nach einem Brand lesbar, weil es auch bei 800°C nicht zerspringt.

Ein weiteres Thema: Derzeit gibt es keine Vorkehrung, die Fälschungen verhindert. „Wer eine Plakette erwirbt, kann auch falsche Angaben machen“, sagt Roboterwerk-Sprecher Moritz Aßmus. Eine zusätzliche Mikromarkierung des Kennzeichens mit den überprüften Angaben des Besitzers könnte das Verfahren fälschungssicher machen.

Lasermarkierung – die Kennzeichnung des Dünnglas

Bei der Kennzeichnung des Dünnglases kommen Lasermarkiersysteme von Panasonic zum Einsatz. Sie ermöglichen die exakte und dauerhafte Kennzeichnung aller wichtigen Informationen auf den Dünnenglasplatten.

Die sehr kontrastreiche, schwarze Beschriftung ist hochgradig beständig gegen Abrieb, Witterungseinflüsse, Temperaturen (> 1000°C), Lösungsmittel oder sonstige Chemikalien.

Mit dem speziellen Dünnglas und den Lasermarkiersystemen steht der eindeutigen Identifikation und dem Schutz gegen Missbrauch nichts mehr im Wege.